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Wandern auf Mallorca oder lieber am Strand liegen?

Zusammen mit meinem Mann unternahm ich einige Wanderungen auf Mallorca, die spannend waren und herrliche Aussichten boten.

Unsere erste Tour führte uns über die Halbinsel Victoria. Ich musste mich überwinden, über eine kurze Treppe hoch oben über dem Meer durch einen gemauerten Durchgang zu klettern und mich anschließend an einer Eisenkette festzuhalten um den schmalen Steig zu überqueren. Belohnt wurden ich ein paar Meter weiter am Penya Roja mit dem Ausblick.

Einen weiteren Ausflug starteten wir in Cala Ratjada. Zwischen zwei Badestränden wanderten wir über Trampelpfade und steiniges Gelände, zwischen Zwergpalmen und Gräsern. Am Aussichtspunkt stand ein ehemaliger Wachturm, noch aus Piratenzeiten. Nahe einer Bucht lag ein Partyboot, das den ganzen Berg beschallte. Unten am Strand Cala Mesquida angekommen hörte man aber keine Musik mehr und ich konnte endlich die dicken Wanderschuhe ausziehen und ins klare Wasser laufen.

Mit dem Mietwagen fuhren wir durch die Serra de Tramuntana. Während mein Mann mit Vergnügen um die Kurven brauste, klammerte ich mich am Sitz fest. Hier fuhren Radfahrer mit den Autos um die Wette, jedenfalls bergab.

In Bunyola besuchte ich die Gärten von Alfàbia, die Araber im 14./15. Jahrhundert anlegten. Eine ländliche Oase mit Herrenhaus, Springbrunnen, Zisternen und vielen heimischen Pflanzen. Mit einem frisch gepressten Orangensaft kann man hier unter Palmen innehalten und dem Zwitschern der Vögel lauschen.

An einem kühleren Tag besuchten wir dann noch die Höhlen von Campanet, die durch Zufall von einem Bauern entdeckt wurden. Hier hat das Wasser in Millionen von Jahren eine bizarre Landschaft geformt.

In Rostock mit dem Flieger wieder angekommen überraschte uns die kalte Ostseebrise, aber ich habe ja jede Menge Fotos gemacht, die uns an einen kurzen schönen Urlaub auf Mallorca erinnern.

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